Kühlzelle Stromverbrauch: Wie reduzieren?

 

Eine Kühlzelle ist im Prinzip ein begehbarer Kühlschrank, eine Tiefkühlzelle ein zugänglicher Tiefkühlraum. Beide Kühlsysteme finden Anwendung im gewerblichen, wie industriellen Bereich. Trotz sehr guter Isolation der Kühleinheiten verbrauchen Kühlaggregate Strom.

Wie effizient sie arbeiten, hängt von zahlreichen Faktoren ab.

 

Einsatz von Kühl- und Tiefkühlzellen

Ein Kühlhaus arbeitet im Plusbereich zwischen 0 °C und 10 °C. Es dient in der Gastronomie der Einlagerung von Frischwaren, wie Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Fisch oder Backwaren, aber auch von Getränken aller Art. Weitere Einsatzgebiete sind unter anderem Labore, Pharmaunternehmen, Floristik, aber auch Metzgereien, Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte benötigen Kühleinheiten. Ferner verlangen Kantinen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen aus hygienischen Gründen eine fachgerechte Lagerung von vorgefertigten Lebensmitteln. Einfrieren oder Tiefkühlen erfordert Tiefkühlzellen, die bei Minustemperaturen zwischen zu -18 °C und -25 °C operieren. Jegliche Tiefkühlkost findet Platz im Gefrierraum. Dies können Lebensmittel aller Art sein, aber auch Proben der Pharmazie, Pathologie oder der Medizintechnik sowie Produkte wissenschaftlicher Institute oder der Industrie.

 
 

Bauformen von Kühl- und Tiefkühlaggregaten

Ziel der Kältemaschinen ist es, Temperaturen unterhalb der Umgebungstemperatur zu erreichen. Dafür braucht es Kühl- und Tiefkühlaggregate. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kühlaggregaten: die Monoblockaggregate, meist in Huckepackbauform, sowie die konventionellen Split-Aggregate. Erstere bestehen aus einer kompakten Einheit, während Split-Aggregate sich aus einem Innen- und einem Außenteil zusammensetzen. Welche Kühl- oder Tiefkühleinheit zum Einsatz kommt, hängt teilweise vom Standort ab. Huckepackaggregate sind meist günstiger, erzeugen jedoch einen höheren Geräuschepegel und lassen sich nicht bei jeder Wandstärke installieren. Ferner benötigen sie für den Betrieb Zu- und Abluft. Bei Split-Aggregaten ist darauf zu achten, dass Warm- und Kaltteil nicht zu weit voneinander entfernt montiert werden, da die Aggregate mehr leisten müssen, was zu einem höheren Energieverbrauch führt.

Effizienz von Kühlaggregaten steigern

Der Stromverbrauch lässt sich jedoch nicht exakt bestimmen, da er von vielen Faktoren abhängt. Vor dem Kauf steht die Planung. Wo soll der Kühl- oder Tiefkühlraum installiert werden? Einen wesentlichen Einfluss besitzt die Umgebungstemperatur. Bei einer um 1 °C niedrigeren Raumtemperatur sinkt der Strombedarf um etwa 6 Prozent. Daher ist – neben einer guten Isolierung – der richtige Standort das Wichtigste. Je kühler die Umgebung, desto weniger Energie verbrauchen die Kühlgeräte.
Ideal ist ein Keller oder ein unbeheizter Raum. Die Kühleinheit keinesfalls neben Wärmequellen, wie Heizkörper, Herde oder Öfen aufstellen, sowie direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Ein weiterer Punkt ist die Innenbeleuchtung, da Lampen Wärme erzeugen. Grundsätzlich gilt: beim Verlassen das Licht abschalten. Heutige LED-Technik empfiehlt sich, am besten in wasserdichter IP68-Ausführung.

 
 

Bauformen von Kühl- und Tiefkühlaggregaten

Ziel der Kältemaschinen ist es, Temperaturen unterhalb der Umgebungstemperatur zu erreichen. Dafür braucht es Kühl- und Tiefkühlaggregate. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kühlaggregaten: die Monoblockaggregate, meist in Huckepackbauform, sowie die konventionellen Split-Aggregate. Erstere bestehen aus einer kompakten Einheit, während Split-Aggregate sich aus einem Innen- und einem Außenteil zusammensetzen. Welche Kühl- oder Tiefkühleinheit zum Einsatz kommt, hängt teilweise vom Standort ab. Huckepackaggregate sind meist günstiger, erzeugen jedoch mehr Lärm und lassen sich nicht bei jeder Wandstärke installieren. Ferner benötigen sie für den Betrieb Zu- und Abluft. Bei Split-Aggregaten ist darauf zu achten, dass Warm- und Kaltteil nicht zu weit voneinander entfernt montiert werden, da die Aggregate mehr leisten müssen, was zu einem höheren Energieverbrauch führt.

Energieverbrauch dank richtiger Nutzung reduzieren

Das Nutzungsverhalten bestimmt weitgehend den Stromverbrauch der Kühlzelle. Bei jedem Öffnen der Tür dringt wärmere Umgebungsluft ins Innere, die anschließend heruntergekühlt werden muss. Deshalb sollte die Tür nie länger als nötig offenbleiben. Artikel sollten nach ihrer Umschlagshäufigkeit platziert sein, um ein schnelles Auf- und Zumachen der Tür zu gewährleisten. Diese Strategie reduziert auch die Verweildauer von Personen im Kühlraum, die ebenfalls Wärme abstrahlen. Bei Tiefkühlzellen sind Lamellenvorhänge an der Tür Vorschrift. Je größer die Tür oder Schiebetür, umso wichtiger sind die PVC-Lamellen. Der Streifenvorhang ermöglicht eine Stromersparnis von 12 bis 28 Prozent. Das Gut, das eingelagert wird, sollte bereits gekühlt sein. Die Kühlkette muss – nicht nur wegen eventueller Gesundheitsrisiken –, sondern auch wegen des höheren Energieverbrauchs gewahrt bleiben. Tiefkühlware sollte etwa eine Temperatur von - 15 °C besitzen. Beim Bestücken der Geräte ist darauf zu achten, dass die Kühlware bereits in der Nähe bereitsteht. Dies verhindert eine zu lange Beladungszeit. Dies vermeidet ein Vereisen, was mit zusätzlicher Energie wieder abzutauen ist. Waren, die schnell von 25 °C auf minus -18 °C gekühlt werden müssen, erfordern einen Schockfroster. Erst anschließend kann eine Einlagerung erfolgen. Vor dem Kauf von Kühl- und Tiefkühlzellen empfiehlt sich auf jeden Fall, sich eingehende fachmännische Beratung einzuholen.